Das eigene zu Hause ist etwas Besonderes. Durch das Beherzigen ein paar energiesparender Tipps können Sie zusätzlich Geld sparen, ohne auf Wohnkomfort verzichten zu müssen.
Mäuse und Tastaturen per Funk werden immer beliebter. Bedenken Sie jedoch, dass hierzu Batterien notwendig sind! Diese kosten Geld, sind über kurz oder lang leer und belasten die Umwelt durch Blei, Quecksilber oder Cadmium. Mit den herkömmlichen Kabelvarianten sparen Sie sich Geld und auch den Ärger, wenn die Batterien leer sind.
Obwohl bei vielen Rezepten das Vorheizen empfohlen wird, ist dies oft nicht notwendig.?Sie können noch mehr Strom sparen, wenn Sie gegen Ende der Garzeit die vorhandene Restwärme im Ofen nutzen und diesen etwas früher abschalten. Bereiten Sie - wenn möglich - mehrere Gerichte hintereinander im Backofen zu. Jedes Öffnen der Ofentür kostet ca. 20% der Wärme! Beobachten Sie daher Ihre Speisen wenn möglich durch die Scheibe.
Dunkle oder schwarze Kuchenbackformen (auch Energiesparbackformen genannt) reduzieren die Backzeit und somit den Energieverbrauch.
Dies ist zwar kein Tipp zum Strom sparen, aber trotzdem ein cleverer Tipp für die Umwelt. Besitzt Ihr Drucker eine Duplexeinheit? Dann sollten Sie diese unbedingt aktivieren und damit die Blätter automatisch beidseitig bedrucken. Die Handhabung von doppelseitig bedruckten Seiten ist meist kein Problem und zudem wird durch den geringeren Papierverbrauch unsere Umwelt geschont.
Ganz einfach spart man Wasser mit einem Durchflussbegrenzer für die Dusche. Dieser kann nachträglich zwischen Duschschlauch und Brausekopf eingeschraubt werden und vermindert dann automatisch die abgegebene Wassermenge.
Falls Sie einen stationären Computer und einen Laptop haben sollten Sie unbedingt das Notebook bevorzugen. Denn die Komponenten des Laptops (wie z. B. der Prozessor) sind auf einen Strom sparenden Betrieb ausgerichtet.
Bei der Gefriertruhe sind -18 Grad ausreichen. Ideal sind kältere oder wenig beheizte Standorte im Haus. Achten Sie darauf, dass das Gefriergerät einen ausreichenden Abstand zur Wand hat. Als Faustregel gilt eine Handbreite. Dadurch kann der Wärmetauscher auf der Rückseite des Geräts optimal arbeiten.
Eine Gefriertruhe ist sparsamer als ein Gefrierschrank, da beim Öffnen der Truhe wenige kalte Luft ausströmen kann.
Kaffeevollautomaten werden immer beliebter und sind mittlerweile in vielen privaten Haushalten zu finden.?Doch Vorsicht: Oft stehen diese den ganzen Tag in Stand-By Bereitschaft. Schalten Sie diese daher nach der Verwendung umgehend wieder aus.
Bei vielen Maschinen gibt es mittlerweile eine automatische Abschaltung. Prüfen Sie in der Betriebsanleitung, ob auch Ihr Gerät diese Möglichkeit bietet. Diese sollte dann unbedingt aktiviert werden.
Zum Eier kochen reichen ca. 3cm Wasser im Topf aus. Zusätzlich den Deckel auf dem Topf und dann die Eier mit Dampf kochen. Genauso geht es auch mit Kartoffeln.
Verwenden Sie nur Kochtöpfe und Pfannen mit guter Wärmeleitfähigkeit. Der verwendete Topf sollte bei einem Elektroherd vom Durchmesser her etwas größer als die Herdplatte sein.
Verwenden Sie beim Kochen einen Deckel. Ohne Deckel liegt der Energieverbrauch bei bis zu 280 Prozent! Sehr praktisch sind Glasdeckel, da Sie dadurch das Kochgut immer im Blick haben. Nutzen Sie die höchste Heizstufe nur zum Anheizen und schalten dann rechtzeitig zurück. Danach ist es optimal, das Gericht bei mittlerer Stufe zu garen.
Tauen Sie Lebensmittel vorausschauend auf. Das heißt: Legen Sie z. B. ein Stück Fleisch, das Sie am nächsten Tag zubereiten möchten am Abend zuvor in den Kühlschrank. Dadurch wird die "erkaufte" Kälte noch sinnvoll im Kühlschrank genutzt.
Lassen Sie externe Netzteile Ihrer EDV-Geräte, wie z. B. Laptop oder Handy nach dem Gebrauch nicht in der Steckdose. Diese verbrauchen selbst auch Strom, sogar dann, wenn daran keine Geräte angeschlossen sind.
Eine Spülmaschine arbeitet effektiver als das Handspülverfahren. Prüfen Sie in der Bedienungsanleitung Ihrer Spülmaschine, ob sich diese an den Warmwasseranschluss Ihrer Hausheizung anschließen lässt. Falls dies möglich ist können Sie damit viel Strom sparen. Vorteil: die Spülmaschine muss das Wasser nicht mehr selbst auf die benötigte Temperatur heizen. Außerdem verkürzt sich dadurch auch die Spülzeit. ?Schalten Sie nach dem Programmende Ihre Spülmaschine sofort aus. Die meisten Maschinen laufen nämlich nach der Fertigstellung im Standby-Betrieb weiter und verbrauchen weiter Strom.
Die optimale Temperatur für den Kühlschrank liegt bei sieben Grad. Kälter muss es für die optimale Aufbewahrung der Lebensmittel nicht sein. Zwei Grad kälter würden z. B. ganze 15 Prozent mehr Energie verbrauchen.
Stellen Sie den Kühlschrank nicht direkt neben dem Backofen oder einem Heizkörper auf. Dies erwärmt auch den Kühlschrank mit.
Füllen Sie nicht benötigte Fächer mit passenden Styroporblöcken oder Pappkartons auf. Dadurch verringert sich das zu kühlende Volumen im Kühlschrank. ?Halten Sie die Türe nicht länger als notwendig offen. Bei jedem Öffnen gelangt warme Luft ins Innere, die dann wieder abgekühlt werden muss.
Wasser sparende Toilettenspülungen mit 2 Tasten oder einer Stopp-Taste sind mittlerweile schon fast überall vorhanden und auch sinnvoll. Kontrollieren Sie aber regelmäßig, ob diese auch dicht sind?
Denn Kalk kann sich im Inneren absetzen. Dies kann dazu führen, dass die Dichtungen nicht mehr richtig aufliegen und dadurch ständig etwas Wasser in die Toilette läuft.?Die Kontrolle geht ganz einfach: Legen Sie einen Streifen Toilettenpapier direkt unterhalb der Spülöffnungen in die Schüssel. Saugt es sich langsam von oben her voll ist es höchste Zeit zu handeln! Lassen Sie dann Ihre Anlage durch einen Fachmann überprüfen.
Kochen Sie Wasser im Wasserkocher. Dies ist sparsamer, da nicht so viel Masse "um das Wasser herum" erhitzt werden muss. Natürlich sollten Sie diesen regelmäßig entkalken, sonst haben Sie keinen Vorteil.
DSL und WLAN gehören mittlerweile zum Standard im Arbeitszimmer. Meistens sind die dazugehörigen Router mit WLAN immer eingeschalten. Einige Geräte bieten mittlerweile die Option an, das WLAN automatisch und zeitgesteuert ein- und auszuschalten. Dies bietet sich beispielsweise nachts an.?Prüfen Sie daher die Betriebsanleitung Ihres Gerätes auf diese Möglichkeit.