Weltweit erstes Olympisches Dorf im Passivhausstandard


Objektbeschreibung:

Passivhauswohnanlage: 13 Gebäude mit Wohnbauten, betreutem Wohnen & Polizeiinspektion
Während der 1. Olympischen Jugend-Winterspiele 2012 in Innsbruck diente das Olympische Dorf ca. 1 700 Athleten/Athletinnen und Betreuer/-innen aus 70 Nationen als Unterkunft. Beim Bau der Unterkünfte standen Nachhaltigkeit und moderne Bauweise im Vordergrund.

Das Olympische Dorf wurde nach modernstem Passivhausstandard errichtet und bietet beste Lebensqualität. Nach Ende der Olympischen Jugend-Winterspiele erfolgte die Übergabe an die neuen Mieter und Eigentümer. Am „Eingang“ von der General-Eccher-Straße her ist ein einzelner Sondertypus „Seniorenwohnungen“ mit Gemeinschaftsraum entstanden. In diesem ist auch die neue Polizeistation Reichenau untergebracht. 

„Gute Hülle – wenig Technik – einfache Bedienung – geringe Heiz- und Betriebskosten – Umweltschonung – Unabhängigkeit von Energielieferanten“

 

Bauherr/Bauherrin:

Neue Heimat Tirol

Architektur und Fachplaner:

  • Planung der Architektur:Reitter - Eck&Reiter Architekten, Architekturwerkstatt  din a4
  • Entwurfs- und Eingabeplanung:
  • Holzbauplanung:
  • Bauleitung:
  • Polier- und Detailplanung:
  • Planung der Haustechnik:
  • Planung der Bauphysik:
  • Planung der Statik:
  • Passivhaus-Planung:
  • Passivhaus-Consulting:Herz & Lang GmbH
  • Passivhaus-Zertifizierung:
  • Passivhaus-Qualitätssicherung: Herz & Lang GmbH

Details zum Projekt:

Baujahr:2011
Nutzfläche:29.600 m² 
Anzahl der Bewohner:Ausgelegt für  die 1. Olympischen Jugend-Winterspiele 2012 für knapp 2000 Athleten und Athletinnen 
Heizwärmebedarf:18 kWh/m²a
Heizlast nach PHPP:  13,3 W/m²
Energieausweis:ja
Heizsystem:Heizungsunterstützende Solaranlage, Fernwärme (TIGAS)
Wärmeverteilung:Freie Heizflächen
Komfortlüftung:Zentrale Komfortlüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung (je Gebäude)
Blower-Door Ergebnis: n50 = 0,3 1/h zertifizierte Messung durch Herz & lang GmbH
Spatenstich: 2009
Bauzeit: 2009 - 2011
Einzug: 2011
Bauweise: Massivbetonbau mit WDVS und Holzbaukonstruktion mit hinterlüfteter Plattenfassade
Haustechnik: Wärmetauscher

Besondere Auszeichnungen:

  • zertifiziert nach PHI Dr. Wolfgang Feist

 

OIB Richtlinie

Energieausweis: Einteilung A++ bis G
Die Einteilung in die einzelnen Klassen erfolgt, entsprechend
der OIB Richtlinie 6, nach dem Heizwärmebedarf (HWB) pro m² Brutto-Grundfläche
(ehemals Bruttogeschossfläche) beim Referenzklima (Ref). Die gesamte Haustechnik
bleibt bei der Einordnung in die Klassen A++ bis G unberücksichtigt.
 
Für die Klassengrenzen werden folgende Werte festgelegt:

  • Klasse A++: HWBBGF, Ref 10 kWh/m²a
  • Klasse A+: HWBBGF, Ref 15 kWh/m²a
  • Klasse A: HWBBGF, Ref 25 kWh/m²a
  • Klasse B: HWBBGF, Ref 50 kWh/m²a
  • Klasse C: HWBBGF, Ref 100 kWh/m²a

 
Erläuterung OIB Richtlinie:          
8.1.3 Stufen der Effizienzskala für die grafische Darstellung des
jährlichen Heizwärmebedarfs HWBBGF, Ref pro m² konditionierter
Brutto-Grundfläche und bezogen auf das Referenzklima gemäß
OIB-Leitfaden von Wohngebäuden und Nicht-Wohngebäuden.