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Nachhaltige Beleuchtung im Passivhaus

Wenn man ein Passivhaus plant oder schon in einem wohnt, weiß man, dass jedes Detail wichtig ist, welches die Energiebilanz betrifft. Vor allem die Planung der Beleuchtung in einem Passivhaus wird dabei eine entscheidende Rolle spielen. Denn ist in diesem Bereich die Planung optimal, kann man den Energieverbrauch minimieren sowie gleichzeitig den maximalen Wohnkomfort erhalten. Dank durchdachter Beleuchtungskonzepte ist es möglich, den Stromverbrauch drastisch zu senken sowie die Atmosphäre und das Wohlbefinden zuhause positiv zu beeinflussen.

Warum ist im Passivhaus eine gute Lichtplanung entscheidend?

Ein Passivhaus kann hervorragend gedämmt sein, aber eine schlecht durchdachte Beleuchtung kann dann den fleißig erreichten Energiespar-Effekt wieder zunichtemachen. Ist eine nachhaltige Beleuchtung gefragt, geht es dabei um die Wahl energieeffizienter Leuchtmittel (z.B. LED-Energiesparlampen) sowie auch um ein ganzheitliches Konzept, welches Tageslicht optimal mit einbezieht als auch künstliche Beleuchtung intelligent integriert.

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Bei der Lichtplanung in einem Passivhaus sollten verschiedene Faktoren berücksichtigt werden:

• Das maximale Ausnutzen von natürlichem Tageslicht
• Das strategisch kluge Platzieren von Fenstern sowie Lichtschächten
• Das Einsetzen von energieeffizienten Leuchtmitteln
• Die smarte Lichtsteuerung für eine bedarfsgerechte Beleuchtung
• Das Vermeiden von Wärmebrücken in Bezug auf Beleuchtungsinstallationen

Die Tageslichtnutzung im Passivhaus

Schon in der Planungsphase eines Passivhauses sollte man die optimale Ausrichtung zur Sonne mit berücksichtigen. Eine Ausrichtung großer Fensterflächen zur Südseite erhöht den Wärme-/Lichtgewinn im Winter und klug geplante Verschattungselemente können eine Überhitzung im Sommer verhindern. Effektiv unterstützen dabei Lichtschächte sowie Oberlichter, welche Tageslicht weiter ins Gebäudeinnere leiten können. So wird auch in Bereichen ohne direkte Fenster für natürliche Helligkeit gesorgt. Es gibt dazu moderne Leitsystem für Licht, die mit Spiegeln oder Lichtröhren sogar das Sonnenlicht von einem Dach bis in einen Keller leiten können. Außerdem können Jalousien sowie Licht-lenkende Verglasungen einfallendes Sonnenlicht an die Decke reflektieren und dadurch für eine blendfreie, tiefe Ausleuchtung der Räume sorgen.

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Nachhaltige, künstliche Beleuchtung im Passivhaus

Auch wenn man das Tageslicht optimal nutzt, wird man ganz ohne künstliche Beleuchtung nicht auskommen. In diesem Bereich gibt es aber große Unterschiede, die die Energieeffizienz betrifft. Auf der Seite von gluehbirne.de kann man sich beispielsweise über die verschiedenen Möglichkeiten, wie unter anderem nachhaltige, moderne LED-Beleuchtungssysteme, informieren. LED-Leuchtmittel verbrauchen übrigens bis zu 90 Prozent weniger Strom als herkömmliche Glühlampen. Dazu erzeugen sie kaum Wärme. Das sind wichtige Aspekte, wenn es um ein Passivhaus geht.

Man sollte bei der Leuchtmittelauswahl folgende Kriterien beachten:

• Die Energieeffizienzklasse sollte mindestens A++, lieber noch A+++ sein.
• Wie effizient elektrische Energie in Licht umgewandelt wird, gibt die Lichtausbeute in Lumen pro Watt (lm/W) an.
• LEDs können Werte von über 100 lm/W erreichen und die Lebensdauer von modernen LEDs liegt bei 25.000 bis 50.000 Stunden. So ergibt sich eine durchschnittliche Betriebszeit von mehr als 20 Jahren.
• Wie schon erwähnt, die Wärmeentwicklung spielt in Passivhäusern eine wichtige Rolle. LEDs bleiben kühl und nehmen deshalb darauf keinen negativen Einfluss.
• LEDs enthalten keine giftigen Substanzen und können deshalb leichter entsorgt werden als z.B. Energiesparlampen mit Quecksilberanteil.

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Für eine smarte Lichtsteuerung sorgen

Besonders vorteilhaft für Passivhäuser sind intelligente Steuerungssysteme, denn sie sorgen dafür, dass das Licht nur dort an ist, wo es wirklich benötigt wird. Man kann Dank ihnen, abhängig vom Nutzungsverhalten, bis zu 50 Prozent Strom für die Beleuchtung einsparen.

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